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Angebot

Der doppelte Auftrag zur Partizipation in der Erziehungs- und Familienberatung

Der doppelte Auftrag zur Partizipation in der Erziehungs- und Familienberatung

In den Bereichen der öffentlichen und freiträgerschaftlichen Jugendhilfe ist in den letzten Jahren viel zum Thema Beteiligung gearbeitet worden, häufig unter dem Fokus, wie können Kinder und Jugendliche an der Ausgestaltung der Jugendhilfemaßname selbst beteiligt werden, um eine altersangemessene Mitgestaltung des eigenen Lebensumfeldes zu erreichen und damit z.B. die Selbstwirksamkeit zu fördern. In den Beratungsstellen führt die gleiche Grundidee zu der Frage, wie kann ein Kind oder ein/eine Jugendliche/r altersangemessen an den es/ihn betreffenden Angelegenheiten im elterlichen Haushalt partizipieren. Gleichzeitig bleibt die Forderung der Partizipation an die Ausgestaltung der Hilfe erhalten. Muss es z.B. auch im Falle von Trennung und Scheidung nicht auch zu einer Auftragsklärung mit den Kindern bzw. Jugendlichen kommen? Ist es nicht gerade angezeigt den Kindern und Jugendlichen die harten Auseinandersetzungen der Eltern zu ersparen? Wie ist das Verhältnis von Kinderschutz und Partizipation? Gibt es methodische Möglichkeiten Kindern Zugänge zur Beratung zu verschaffen und ihre Stimme hörbar zu machen?

Konzept

Nach einer Auseinandersetzung über die Grundgedanken der Partizipation werden wir anhand von Beispielen Möglichkeiten für die Beteiligung von Kindern an der Beratung und eine Beratung von Eltern, die altersangemessene Partizipation fördert, ergründen.

Zielgruppe

Mitarbeitende in Erziehungs- und Familienberatungsstellen
26.09.2023
max. 18 Teilnehmende
165 Euro

Dozent:in(nen)

Inhaltliche Fragen
Andreas Bodemann+493028395275bodemann@ezi-berlin.de
Organisatorische Fragen
Michaela Bärthel030/28 395-270Baerthel@ezi-berlin.de