Die dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert zur Psychologischen Beratung mit Einzelnen, Paaren und Familien und zur Mitarbeit im multidisziplinären Team einer Beratungsstelle.

In neun Intensivkursen sowie einzelnen digitalen Tagen werden grundlegende Kompetenzen für die beraterisch-therapeutische Arbeit in den Arbeitsfeldern der Erziehungs- und Familienberatung, der Ehe-, Paar- und Lebensberatung sowie der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung vermittelt.

Es wird eine eigenständige Beratungsmethodik auf tiefenpsychologischer Grundlage gelehrt, die paar- und familiendynamische sowie praktisch-theologische Perspektiven integriert. Gesellschaftliche und kulturelle Kontexte sowie institutionsanalytische, rechtliche und ethische Perspektiven werden berücksichtigt.

Eine Integration der Weiterbildungsmodule in den Weiterbildungsmasterstudiengang Beratung (Master of Counseling) ist möglich. Die dafür notwendigen Zentralmodule sind an der EHS in Dresden zu studieren (weitere Informationen unter Evangelische Hochschule Dresden sowie Weiterbildungsmasterstudiengang Beratung

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Theoretisches Konzept

Unser Weiterbildungskonzept basiert auf tiefenpsychologischen Grundlagen. Dabei betrachten wir einerseits das Beziehungsgeschehen zwischen Beratenden und Ratsuchenden als zentrales Mittel diagnostischen und methodischen Handelns.

Andererseits gehen wir davon aus, dass biografisches Verstehen den Hintergrund für das Erfassen und Bearbeiten innerpsychischer unbewusster Konflikte in der Psychologischen Beratung bildet. Der institutionelle und kulturelle Kontext psychologischer Beratungsarbeit wird im Kontext relevanter soziologischer, ethischer sowie familien- und sozialrechtlicher Themen reflektiert.

Bei der Auswahl der Lehrinhalte richten wir uns nach den sich wandelnden Bedürfnissen und Problemlagen der Ratsuchenden im familiären Lebenszyklus: Letztere sind z. B. junge Erwachsene mit Ablösungskonflikten oder unverhofften Schwangerschaften, alleinerziehende Mütter oder Väter, Eltern mit Schreibabys oder verhaltensauffälligen Kindern, junge Familien mit Partnerschafts-, Schul- und Berufsproblemen, Menschen mit seelischen und körperlichen Beschwerden, Spätfolgen traumatisierender Gewalterfahrungen, mit Fragen nach dem Sinn ihres Lebens oder Ratsuchende der sogenannten „Sandwich-Generation“ mit Mehrgenerationenkonflikten in der Enkelbetreuung oder der Familienpflege hochbetagter oder dementer Eltern. Dabei orientieren wir uns am Prozess der psychischen Entwicklung des Menschen in der Familie.


Methodisches Konzept

Die Vermittlung einer den verschiedenen Arbeitsfeldern angemessenen Beratungsmethodik und spezifischer Beratungskompetenzen stellen wir in den Vordergrund dieser Weiterbildung. Das Verstehen intrapsychischer, dyadischer und triadischer Konflikte ist für den diagnostischen Zugang wesentlich.
Die beraterisch-therapeutische Kompetenzen zur Entwicklung geeigneter Interventionsstrategien lehren wir jeweils mit Blick auf die methodischen Besonderheiten 

  • der jeweiligen Klient:innengruppe (Kinder, Jugendliche und Erwachsene)
  • der jeweiligen Konflikt und Störungslagen der Ratsuchenden
  • der Wahl des jeweiligen Beratungssettings (Einzel-, Paar- und Familiensetting)

und zur Steuerung effektiver Beratungsprozesse wie:

  • Bestimmung eines geeigneten Settings und Zeitrahmens,
  • Bildung eines angemessenen Beratungsfokus,
  • Erarbeitung spezifischer Interventionstechniken für die jeweilige Phase des Beratungsprozesses (Eingangs-, Mittel- und Schlussphase)

Die für die genannten Arbeitsfelder erforderlichen beraterisch-therapeutischen Basiskompetenzen machen wir erfahrbar durch die Verzahnung folgender Elemente:

  • theoretische Wissens- und Konzeptvermittlung

  • praktisch-methodisches Training beraterischer Fertigkeiten in Rollenspiel-, Video- und Fallarbeitsgruppen

  • Ausbildung einer professionellen beraterischen Haltung

  • intensive Persönlichkeitsentwicklung in Selbsterfahrungsgruppen

  • intensives Kennenlernen des jeweiligen Praxis- und Arbeitsfeldes in der/den Praktikumsstelle/n.

Die Weiterbildung richtet sich an Menschen aus unterschiedlichen Grundberufen (Psychologie, Pädagogik, Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Medizin, Theologie u. a.), die grundlegende Qualifikationen und professionelle Kompetenzen für die Arbeit als Psychologischer Berater:in erwerben wollen in den Arbeitsfeldern:

  • Erziehungs- und Familienberatung

  • Einzel- und Lebensberatung

  • Ehe- und Paarberatung

  • Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung

  • Abgeschlossene Hochschulausbildung in einem psychosozialen Grundberuf (z. B. Studium der Psychologie, Pädagogik, Theologie, Medizin, Sozialpädagogik, Sozialarbeit). In begründeten Ausnahmefällen können Personen mit anderer Vorbildung zugelassen werden, wenn sie fundierte Erfahrungen im psychologischen oder beraterischen Bereich nachweisen können.

  • Erfolgreiche Teilnahme an einer Zulassungstagung

  • Beschäftigung an einer Psychologischen Beratungsstelle bzw. Zusage eines Praktikumsplatzes an einer von der Evangelischen Konferenz für Familien- und Lebensberatung (EKFuL) anerkannten Beratungsstelle

  • Zusage eines Supervisionsplatzes bei einem/r anerkannten Mentor:in

Die Weiterbildung dauert drei Jahre. Sie umfasst insgesamt 505 Unterrichtsstunden Theorie und Methodik sowie 120 Unterrichtsstunden Selbsterfahrung.
Im Einzelnen sind dies:

  • ein stundenweises Vorpraktikum (für nicht in der Beratung tätige Teilnehmende)
  • ein zweiwöchiger Kurs zu Beginn, sieben einwöchige Kurse am EZI in Berlin, sechs zweitägige Online-Seminare
  • 6 halbjährige Praktika (stundenweise) im multidisziplinären Team in einer vom EZI anerkannten Praktikumsstelle in der Region. 
    Praktikumsstellen können sein:
    Integrierte Beratungsstellen, Erziehungs- und Familienberatungsstellen,
    Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Eltern.
  • dokumentierte Beratungspraxis im Umfang von mind. 220 Stunden in 25 verschiedenen Beratungsfällen (10 Fälle in Einzelberatung, 5 in Paarberatung, 10 Fälle in Erziehungsberatung, davon 5 Fälle in Kinder- und Jugendlichenberatung)
  • 5 Stunden Hospitation in der Beratung nach § 219 StGB
  • 100 Supervisionssitzungen, davon mindestens
    60 Sitzungen Einzelsupervision à 50 Minuten und bei einer/einem vom EZI anerkannte:n Mentor:in 
    40 Sitzungen Gruppen- bzw. Teamsupervision á 90 Minuten

Die Weiterbildung gilt als abgeschlossen, wenn alle Ausbildungsbestandteile (7 Intensivkurse) und die 6 Prüfungsteile (zwei Fallarbeiten, zwei Klausuren, Colloquium zur Paarberatung, Colloquium zur Erziehungsberatung) erfolgreich absolviert sind und die entsprechenden Nachweise vorliegen (Falldokumentationen und Bestätigung der Beratungspraxis unter Supervision).

Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab.

  • Das Zertifikat entspricht den Weiterbildungsrichtlinien und der Rahmenordnung der im Deutschen Arbeitskreis für Jugend-, Ehe- und Familienberatung (DAKJEF) bundesweit zusammengeschlossenen Fachverbände.

  • Das Zertifikat übertrifft die gemeinsamen Qualitätsstandards von bke, EKFuL und EZI für Fachkräfte im Arbeitsfeld „Erziehungsberatung“ gemäß § 28 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) und entspricht den Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter für Fachkräfte der Erziehungsberatung (BAGLJÄ, 1995).

  • Das Zertifikat berechtigt zur Beratung nach § 2 Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) und
    § 219 StGB i. V. m. §§ 5 ff. SchKG in einer dazu anerkannten Einrichtung.

  • Die Weiterbildung entspricht den ab 2014 gültigen Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Beratung (DGfB) für die Fort- und Weiterbildung in psychosozialer Beratung.

  • Das Zertifikat erfüllt die Anforderungen der „Training Standards for the European Counsellor“ und ermöglicht die Beantragung einer persönlichen Mitgliedschaft in der European Association for Counselling (E.A.C.).

 

Die Kursgebühr betragen ca. 900,- Euro pro Semester, der genaue Betrag wird in Kürze bekannt gegeben.

Die Honorare für die Weiterbildungssupervision sind individuell mit dem/der jeweiligen Lehrsupervisor:in (Mentor:in) auszuhandeln.

Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an das EZI, Auguststraße 80, 10117 Berlin.

Die Bewerbung umfasst: Lebenslauf mit Foto, relevante Zeugnisse, eine persönliche Begründung des Weiterbildungswunsches und eine Bescheinigung über ein Vorgespräch mit dem/der jeweiligen Referent:in für Psychologische Beratung in Ihrer Region.

Nach erfolgreicher Prüfung der Bewerbungsunterlagen erhalten Sie eine Einladung zur Zulassungstagung.

  • Die Zulassungstagung dient dazu, Ihre Eignung einzuschätzen und Ihnen eine Unterstützung in der persönlichen Entscheidungsfindung anzubieten etwas darüber, inwieweit Sie den zeitlichen und psychischen Anforderungen der Weiterbildung und einer Tätigkeit als Berater:in entsprechen wollen und können.

  • Die Zulassungstagung gibt Ihnen auch die Möglichkeit, sich mit den Methoden des Curriculums sowie inneren und äußeren Anforderungen der Weiterbildung vertraut zu machen. Außerdem haben Sie die Gelegenheit, mit einem Mitglied des Dozent:innenteams zu sprechen und das Evangelische Zentralinstitut kennen zu lernen.

  • Die Zulassungstagung dauert 2 Tage und wird von Zulassungsmentorinnen und -mentoren aus der Region geleitet. Die Arbeitsformen sind Einzelinterviews und Gruppenarbeit mit Fallbesprechungen bzw. Rollenspiel.

  • Nach Ablauf der Tagung erhalten Sie eine schriftliche Rückmeldung über das Ergebnis.

31.03. - 01.04.2023 / 130,00 EUR
30.06. - 01.07.2023 / 130,00 EUR
06.10. - 07.10.2023 / 130,00 EUR 

Intensivkurs 64/1

06.11.2023 bis 17.11.2023

Intensivkurs 64/2

19.02.2024 bis 24.02.2024
02.05.2024 bis 03.05.2024 - Online

Intensivkurs 64/3

24.06.2024 bis 29.06.2024
26.09.2024 bis 27.09.2024 - Online

Intensivkurs 64/4

25.11.2024 bis 30.11.2024

Intensivkurs 64/5

24.03.2025 bis 29.03.2025
22.05.2025 bis 23.05.2025 - Online

Intensivkurs 64/6

01.09.2025 bis 06.09.2025
16.10.2025 bis 17.10.2025 - Online

Intensivkurs 64/7

08.12.2025 bis 13.12.2025

Intensivkurs 64/8

26.01.2026 bis 31.01.2026
12.03.2026 bis 13.03.2026 - Online

Intensivkurs 64/9

20.04.2026 bis 25.04.2026

Abschlusskurs 64/10

27.08.2026 bis 29.08.2026

 

Intensivkurs 63/107.11.2022 - 14.30 h bis 18.11.2022 - 17.30 h
Intensivkurs 63/215.05.2023 bis 26.05.2023
Intensivkurs 63/309.10.2023 bis 20.10.2023
Intensivkurs 63/408.04.2024 bis 19.04.2024
Intensivkurs 63/509.09.2024 bis 20.09.2024
Intensivkurs 63/603.03.2025 bis 14.03.2025
Intensivkurs 63/718.08.2025 bis 29.08.2025
Intensivkurs 62/108.11.2021 - 14.30 h bis 19.11.2021 - 17.30 h
Intensivkurs 62/202.05.2022 bis 13.05.2022
Intensivkurs 62/310.10.2022 bis 21.10.2022
Intensivkurs 62/417.04.2023 bis 28.04.2023
Intensivkurs 62/511.09.2023 bis 22.09.2023
Intensivkurs 62/626.02.2024 bis 08.03.2024
Intensivkurs 62/719.08.2024 bis 30.08.2024
Intensivkurs 61/109.11.2020 - 14.30 h bis 20.11.2020 - 17.30 h
Intensivkurs 61/217.05.2021 bis 28.05.2021
Intensivkurs 61/304.10.2021 bis 15.10.2021
Intensivkurs 61/428.03.2022 bis 08.04.2022
Intensivkurs 61/512.09.2022 bis 23.09.2022
Intensivkurs 61/627.02.2023 bis 10.03.2023
Intensivkurs 61/721.08.2023 bis 01.09.2023

Weitere Informationen zur Weiterbildung in IFB - Integrierte Familienorientierte Beratung®  und die aktuellen Informationen zu Ihrer Bewerbung, den Zulassungsvoraussetzungen und zum Termin der nächstmöglichen Zulassungstagung erhalten Sie über Michaela Bärthel (Kurssachbearbeiterin) Tel.: 030/28 395-270, e-mail: Baerthel@ezi-berlin.de

Weiterbildungsteam
Rebekka HaugDr. Martin Merbach, Dr. Melanie Ratzek, Anne Waterstraat
 

Zulassungstagungen

Die Zulassungstagung dient dazu, Ihre Eignung als Bewerber:in einzuschätzen. Gleichzeitig bietet sie Ihnen eine Unterstützung in der persönlichen Entscheidungsfindung an, inwieweit Sie den zeitlichen und psychischen Anforderungen der Weiterbildung „Integrierte Familienorientierte Beratung“ (IFB) und einer Tätigkeit als Berater:in entsprechen wollen und können. Ihre Teilnahme an einer Zulassungstagung ist Voraussetzung dafür, dass Sie sich für die IFB-Weiterbildung anmelden können.

Weiterhin gibt Ihnen die Zulassungstagung die Möglichkeit, sich mit den Methoden des Curriculums sowie inneren und äußeren Anforderungen der Weiterbildung vertraut zu machen. Außerdem haben Sie Gelegenheit, mit einem Mitglied des Dozent:innen-Teams zu sprechen, Fragen zu stellen und das Evangelische Zentralinstitut kennen zu lernen.

Die Zulassungstagung wird von Mentor:innen der Weiterbildung geleitet. Mentor:innen sind Psychologische Berater:innen, die mit der IFB-Weiterbildung vertraut, aber nicht Teil des Dozent:innen-Teams sind. Dadurch wird gewährleistet, dass bei der Zulassungstagung ein vertraulicher Rahmen entsteht, in dem Ihre persönliche Entscheidungsfindung reflektiert und Ihre Eignung unabhängig der darauffolgenden Zusammenarbeit exploriert werden kann.

Während den zwei Tagen der Zulassungstagung lernen Sie unterschiedliche Arbeitsformen kennen. In den Einzelinterviews (jeweils ein:e Teilnehmer:in mit einer:einem Mentor:in) liegt im vertraulichen Gespräch der Fokus auf der persönlichen und beruflichen Entwicklung und wie diese in Zusammenhang mit Ihrem Wunsch steht, psychologische:r Berater:in zu werden. In Gruppenarbeiten lernen Sie zwei Arbeitsweisen der Weiterbildung kennen: Sie finden einmal als Fallbesprechung und einmal als Rollenspieleinheit statt und werden von den Mentor:innen begleitet.

Alle Bewerber:innen erhalten spätestens in der der darauffolgenden Woche eine schriftliche Rückmeldung über die Zulassung zur Weiterbildung.

Für jeden neu beginnenden Weiterbildungsdurchgang bieten wir Ihnen drei Zulassungstagungen zu folgenden Terminen an: 


Termine - Zulassungstagungen / Kosten  

31.03. - 01.04.2023 / 130,00 EUR
30.06. - 01.07.2023 / 130,00 EUR
06.10. - 07.10.2023 / 130,00 EUR 

Inhalte der Weiterbildung

Modul: Theoretische Grundlagen Psychodynamischer Beratung

Diagnostik
Kommunikation und Interaktion im Familiensystem
Äußere und innere Konflikte
Konflikt und Ambivalenz
Wiederholungsbedürfnis
Familiendynamik und ihre Wirkungen

Beratungsbeziehung
Empathie als Mittel der Kontaktaufnahme
Szenisches Verstehen


Modul: Basiskompetenzen und Methoden Psychodynamischer Beratung Beratungsmethodik

Erstgespräch in der konfliktzentrierten Einzelberatung
Indikation und Settingwahl

Ethik und Theologie
Psychologische Beratung im kirchlichen Handlungsfeld

Modul: Theoretische Grundlagen Psychodynamischer Beratung

Diagnostik
Säuglingsforschung und frühkindliche Entwicklung
Entwicklung von Bindungsmustern und Bindungsstörungen
Schizoide und depressive Persönlichkeitsstruktur
Dynamik von Abwehrprozessen

Beratungsbeziehung
Übertragung und Gegenübertragung
Funktion und Formen des Widerstands
Handlungsdialoge


Modul: Basiskompetenzen und Methoden Psychodynamischer Beratung

Beratungsmethodik
Therapeutische Prozesse im Beratungsverlauf
Charakteristika der Mittelphase der Einzelberatung
Ethik und Theologie
Gottesbilder und Spiritualität 

Modul: Konfliktzentrierte Einzelberatung: Konzepte und Prozesssteuerung

Diagnostik
Anale und ödipale Entwicklung
Zwanghafte und hysterische Persönlichkeitsstruktur
Triangulierung und Triadifizierungskompetenz
Entwicklung in der Latenzzeit
Entwicklung in der Adoleszenz
Sexualität und ihrer Störungen
Dynamik der Lebensmitte
Dynamik des Alterns

Beratungsbeziehung
Persönlichkeitsspezifische Übertragung und Gegenübertragung
Geschlechtsspezifische Übertragung und Gegenübertragung

Beratungsmethodik
Fokusbildung als diagnostischer Prozess in der Einzelberatung
Sexualität als Thema in der Beratung
Methodik der Schlussphase in der Einzelberatung

Ethik und Theologie
Religiöse Themen in der Beratung: Verarbeitungsprozesse von Schuld und Vergebung

Modul: Strukturbezogene Einzelberatung bei komplexen Persönlichkeitsstörungen

Diagnostik
Ich-strukturelle Defizite
Borderlinestörungen
Trauma und Traumafolgen
Schuld und Schuldgefühle
Dynamik der Lebensmitte
Dynamik des Alterns

Beratungsbeziehung
Übertragung und Gegenübertragung bei strukturellen Störungen

Beratungsmethodik
Beratung bei Trauma und Krise / Protektion
strukturbezogene Beratungsmethodik
Kultur- und migrationssensible Beratung

Ethik und Theologie
Religiöse Themen in der Beratung: Verarbeitungsprozesse von Schuld und Vergebung


Modul: Tiefenpsychologische Paarberatung

Diagnostik
Funktionsprinzipien von Paaren
Partnerwahl
Kollusive Muster in Paarbeziehungen
Rigide Paarsysteme und Streitpaare

Beratungsbeziehung
Motivation und Widerstand bei Paaren
Übertragung und Gegenübertragung bei Paaren

Beratungsmethodik
Erstgespräche in der Paarberatung
Dynamik und Methodik der Mittelphase

Ethik und Theologie
Eheverständnis im kirchlichen Kontext

Modul: Tiefenpsychologische Paarberatung

Diagnostik
Narzisstische Paare
Gewalt in Paarbeziehungen
Phasen der Trennung
Binationale Partnerschaften

Beratungsbeziehung
Dynamik von Ambivalenzpaaren
Übertragung und Gegenübertragung in der Paarberatung

Beratungsmethodik
Fokusbildung
Sexualität als Thema in der Paarberatung
Schlussphase in der Paarberatung

Ethik und Theologie
Trennung und Scheidung: theologisch-ethische und
pastoralpsychologische Aspekte


Modul: Erziehungs- und Familienberatung

Diagnostik
Entwicklung in der Latenzzeit
Entwicklung in der Adoleszenz
Indikationen zur Beratung von Kindern

Beratungsbeziehung
Übertragung und Gegenübertragung in der Erziehungsberatung

Beratungsmethodik
Erziehungsberatung in getrennten Eltern-Kind-Settings
Methodik der Elternpaarberatung
 

Modul: Erziehungs- und Familienberatung

Diagnostik
Trennungs- und Scheidungsfolgen für Kinder
Dynamik von Patchworkfamilien
Dynamik kindlicher Ängste
Dynamik von ADHS
Entwicklung der Symbolisierungsfähigkeit
Kindliches Spiel in der Beratung

Beratungsbeziehung
Szenisches Verstehen in der Beratung von Kindern
Umgang mit Widerstand in der Beratung von Kindern

Beratungsmethodik
Verzahnung der Eltern-Kind-Beratung
Konfliktzentrierte Kinderberatung
Beratungsmethodik bei Jugendlichen


Modul: Beratung von Kindern und Jugendlichen mit schweren Entwicklungstraumata / Schwangerschaftskonfliktberatung

Diagnostik
Schwangerschaft als innerer und als Beziehungskonflikt

Beratungsbeziehung
Übertragung und Gegenübertragung und
Beziehungsdynamik bei Einmalberatung und bei Beratung im Zwangskontext

Beratungsmethodik
Methodik der Schwangerschaftskonfliktberatung
Medizinische, finanzielle, soziale und rechtliche Aspekte der Schwangerschaftskonfliktberatung

Ethik und Theologie
Ethik in der Schwangerschaftskonfliktberatung

 

Modul: Erziehungs- und Familienberatung

Diagnostik
Dynamik von Geschwisterbeziehungen
Kindeswohlgefährdung und Kinderschutz

Beratungsmethodik
Rituale in der Erziehungsberatung
Psychohygiene

Ethik und Theologie
Trauerprozesse aus pastoralpsychologischer Sicht


Modul: Beratung von Kindern und Jugendlichen mit schweren Entwicklungstraumata / Schwangerschaftskonfliktberatung

Diagnostik
Essstörungen
Autoaggression

Beratungsbeziehung
Übertragung und Gegenübertragung bei aggressiver- und gewalttätiger Dynamik
Beziehungsdynamik im Kontext strukturbezogener Beratung

Beratungsmethodik
Interaktionsberatung mit Kleinkindern
Methodik strukturbezogener Beratung mit Kindern und Jugendlichen
Umgang mit Vernachlässigung